Zumindest was das kulinarische angeht ist der Herbst definitiv da. Es gibt jetzt Äpfel, Kürbisse, Nüsse, Feldsalat, Rotebete und jede Menge schöner reifer Quitten. Aber viele fragen sich wahrscheinlich, was macht man mit ihnen bloß. Quittengelee natürlich. Aber sonst? Quittengelee mag ich wirklich gerne, aber Quittengelee von einem ganzen Baum Quitten? Selbst wenn man einiges verschenkt, kann das nicht die Lösung sein. Quittenkuchen habe ich natürlich auch schon gebacken, aber ich habe eine noch viel alltagstauglichere Lösung zur Verwendung von Quitten. Frische Quitten mit Pasta. Klingt vielleicht etwas ungewöhnlich, ist aber super lecker und dazu noch ganz einfach. In der etwas rustikalen Kombination mit Quitten schmecken Vollkornnudeln übrigens auch sehr lecker. Obwohl ich Vollkornbrot der weißen Variante in der Regel vorziehe ist es bei Pasta genau andersherum, aber hier eine Ausnahme. Und noch ein kleiner Tipp, wer wie ich gerade unter einer Quittenschwemme leidet und den Keller schon voll mit Quittengelee, Quittenbrot und diesen Sachen hat kann die Quitten auch einfach wie im Rezept unten vorbereiten, also in Scheiben schneiden und Anbraten. So können die Quitten ganz einfach portionsweise eingefroren werden. Nach dem Auftauen können die Quitten dann ganz einfach wie die frisch angebratenen weiterverwendet werden. Dies spart Zeit, wenn es mal schnell gehen soll und, noch wichtiger, so kann man die viel zu kurze Quittensaison fast beliebig verlängern.
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